Berichte
Apostel Wilhelm Hoyer kurzfristig in Marl-HülsSamstag, 31.01.2009
Nach einer wechselvollen Vorplanung besuchte Apostel Wilhelm Hoyer am 29. Januar 2009 die Gemeinde Marl-Hüls. Die Geschwister aus der ursprünglich vorgesehenen Gemeinde Marl-Drewer waren dazu ebenfalls eingeladen.
Apostel Wilhelm HoyerWartende Gemeinde...
In Hüls … nee, in Drewer … nee, nee, doch in Hüls …
Man mußte schon ein wenig aufpassen, um letztendlich den tatsächlichen Ort zu kennen – was aber nicht wirklich ein Problem war, sind die beiden Kirchen doch lediglich knapp 2 Kilometer voneinander entfernt.
Egal wo, Hauptsache, wir sind dabei!
Das war der Tenor im Vorfeld des Gottesdienstes, den Apostel Wilhelm Hoyer letztlich doch in Marl-Hüls hielt.
Ursprünglich hatte er seinen Besuch für den 29.01.2009 in der Gemeinde Marl-Hüls angekündigt, um den beiden Gemeinden Marl-Drewer und Marl-Hüls zu dienen.
Aus gegebenem Anlass wurde der Ort des Geschehens jedoch nach Marl-Drewer verlegt.
Dort liefen die Planungen auf Hochtouren - die gemeinsame Chorprobe am 26.01.2009 eingeschlossen – bis dann letztlich wieder nach Marl-Hüls umverlegt wurde: Ein Schaden am Dreweraner Kirchengebäude veranlasste dazu, auf Nummer sicher zu gehen und bis zur Schadensbehebung vorsichtshalber die Gottesdienste gemeinsam in Marl-Hüls zu erleben – auch diesen Gottesdienst des Apostels.
So bot sich dem Apostel das Bild einer vollen Kirche … und eines großen Chores, der mit seinem Lied zu Beginn des Gottesdienstes die Atmosphäre nicht unerheblich mitprägte: Ausdrucksstark erklang das Lied Nr. 180 aus dem Gesangbuch („Herr, bleib’ bei mir …“), worauf Apostel Hoyer mit einem eindringlichen Gedanken einging: Kein Stachel der Bitterkeit solle an uns haften, sondern die Freude des Evangeliums möge uns erfüllen. Es ist nichts Bitteres in der Lehre Jesu, wohl Ernsthaftigkeit, vor allem aber Freude, viel „Süßes“!
Anschließend vertiefte Wilhelm Hoyer das von Stammapostels Wilhelm Leber für das Jahr 2009 herausgegebene Motto, warb für viel (mehr) Verständnis untereinander und rief dazu auf, sich mit Eifer in die Gemeinschaft einzubringen.
Im Hauptteil seiner Predigt ging Apostel Hoyer auf das zugrunde liegende Textwort aus Kolosser 3, Vers 17 ein:
„ Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“
Unterlegt mit einigen Beispielen aus der Heiligen Schrift wurde die Botschaft dieses Gottesdienstes schnell deutlich: Hinter allem, was wir sagen und tun, soll Jesus Christus stehen und erkennbar sein! Unser Wandel soll von Liebe geprägt und auf das Erreichen des Zieles gerichtet sein.
Zum Mitdienen wurden Bischof Schwerdtfeger und Bezirksältester Nieland gerufen; letzterer hob hervor, dass es oft gar keiner Worte bedarf, sondern schon an der „Ausstrahlung“ erkennbar sei, mit welchen Gedanken und Gefühlen uns jemand begegnet.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls schmetterte ein Trompeten-Trio das Lied „Herr, Dir sei Preis“ und lobte damit eindrucksvoll die gerade zuvor erlebte Gnade Gottes.
Wir freuen uns auf den nächsten Besuch unseres Apostel in Hüls … oder Drewer … oder doch Hüls … ! Egal, wo!
D.S. / 31.01.2009
DIRK SICHTERMANN
