Berichte

Gemeindestunde in Marl-Hüls am 18.02.2009Donnerstag, 19.02.2009

Über 70 Gemeindemitglieder versammelten sich am Mittwoch nach dem Gottesdienst zur angekündigten Gemeindestunde.


Anlass der Zusammenkunft war die geplante Zusammenführung der beiden Gemeinden Marl-Drewer und Marl-Hüls.

Gemeindestunde in Marl-HülsBeim Abschied

Sehr einfühlsam, und doch sachlich erläuterte Bezirksältester Eduard Nieland den Stand der Dinge. Er legte dar, dass seit einiger Zeit über eine „Fusion“ nachgedacht würde, und dass diese Überlegungen durch den Schaden am Kirchengebäude Marl-Drewer eine unvorhergesehene und ungewollte Dynamik bekommen hätten (vgl. Bericht vom 15.02.2009).

Spätestens im 3. Quartal, so Eduard Nieland, solle nunmehr eine neue, große Gemeinde mit einem neuen Namen entstehen. Die Entscheidung, wo die Gemeinde letztlich beheimatet sein wird, sei noch nicht gefallen: Es bleiben verschiedene, nicht nur betriebswirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen, die den endgültigen Ausschlag für den einen (Hüls) oder den anderen (Drewer) Standort geben werden.

Durchweg positiv wurde die Nachricht der Zusammenlegung von den Anwesenden aufgenommen: Man freue sich über „die volle Kirche“, „alte Bekannte“, einen „großen Chor“, „eine warme Atmosphäre“ und nicht zuletzt darüber, in einer Gemeinde anfallende „Arbeiten auf viele Schultern“ verteilen zu können.

Berechtigte „Bauchschmerzen“ wurden lediglich im Hinblick auf die augenblickliche  Platzsituation in der Kirche in Marl-Hüls geäußert: Abgesehen vom Gottesdienstraum, der ausreichend Platz für die große Gemeinde bietet, stellt sich die räumliche Lage in der Kirche (Nebenräume) und um die Kirche herum (z.B. Parkplätze) als sehr unbefriedigend dar.

Dennoch: Das Wichtigste, das Erleben von Gottesdiensten, ist gewährleistet – aus dem „Drumherum“ wird das Beste gemacht, bis eventuell eine andere Lösung gefunden ist.Si/19.02.09

 

DIRK SICHTERMANN