Glaube und Kirche
Der Stille zuwenden Sonntag, 22.05.2011
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“
Weltfriedenstag - Impulse Montag, 21.09.2009
Anlässlich der Andacht zum Weltfriedenstag hielt der Berichtverfasser einen Kurzvortrag, der nachfolgend wiedergegeben wird.
Profanisierung - was ist das? Mittwoch, 24.06.2009
Erstmals wurde am heutigen Mittwoch im Bezirk Recklinghausen der Neuapostolischen Kirche ein Kirchengebäude "profanisiert". Ein ungewohnter Begriff, der sich nicht jedem auf Anhieb erschließen mag. Daher einige Erklärungen.
Bekennermut Montag, 01.06.2009
Wohl fast jedem halbwegs bibelfesten Christen ist sie zumindest im Ansatz bekannt: Die Geschichte von der Heilung des aramäischen Feldhauptmanns Naaman (vgl. 2. Könige 5, 1 ff.), anzusiegeln etwa um die Zeit 850 v. Chr.
Vordergründig eine Geschichte um ein Krankenheilungswunder, geht es doch inhaltlich um wesentlich mehr – um das Durchringen zum Glauben, um das Ausräumen von Missverständnissen, um das Erkennen Gottes im Ungewöhnlichen.
Fremde beherbergen – ein Werk der Barmherzigkeit Dienstag, 05.05.2009
Der Europäische Jugendtag der Neuapostolischen Kirche rückt näher – und damit auch die Anreise vieler Jugendlicher und Begleitpersonen aus der Ferne. Übernachtung und Verpflegung für dieses Mehrtagesereignis soll sichergestellt sein. „Beherbergung“ also, eine dem Nächsten zugewandte Aufmerksamkeit, die von alters her einen besonderen Liebesdienst darstellt und seinen besonderen Platz auch in der Heiligen Schrift hat.
Schrei aus der Tiefe - Konflikt mit Gott Samstag, 28.03.2009
„Aus der Tiefe rufe ich, Herr zu dir.“
Mit nur wenigen, aber sehr bildgewaltigen Worten im 130. Psalm schildert der Psalmist seine Not, die im weiteren Bibeltext nicht näher beschrieben wird. Klar wird nur: „Aus der Tiefe“ dringt der Schrei zu Gott. Möglichweise aufgrund tödlicher Bedrohung, innerer Verfinsterung, einer eingetretenen Entfremdung zu Gott. Heute würde man vielleicht von Existenz- und Lebensängsten, Depressionen oder einem Burnout reden.
Zerplatzte Träume Montag, 16.03.2009
Wer hatte sie als Kind nicht – diese Träume, später etwas Besonderes zu werden und sich abzuheben vom Alltagsgrau. Wer wollte nicht schon einmal Rennfahrer, Astronaut, berühmter Künstler oder Sportler, manchmal auch nur Feuerwehrmann werden – und erlernte dann doch einen völlig anderen Beruf, weil das Vermögen einfach nicht ausreichte oder aber die Interessen sich veränderten. Nicht immer enden diese eintretenden Veränderungen tragisch. Schmerzhaft wird es jedoch, wenn sie mit festen Grundüberzeugungen kollidierten oder ein zunächst verheißungsvoll beschrittener Weg abrupt an einer unüberwindbaren Grenze endete.
Nütze den Tag! Dienstag, 06.01.2009
"Nütze den Tag" - mit diesem Imperativ fasst die Inhaltsübersicht zu den Kapiteln 9 - 12 des Buches "Der Prediger Salomo (Kohelet)" eine Lebenshilfe zusammen, die wir häufiger zu hören bekommen. Bekannt ist sie auch in ihrem lateinischen Originaltext "Carpe Diem!" Doch was ist damit genau gemeint? Es lohnt sich, einmal intensiver hinzuschauen.
Verzeihen - ein Werk der Barmherzigkeit Montag, 01.09.2008
„Jeder sagt, Verzeihen ist eine wunderbare Idee - bis er selbst etwas zu verzeihen hat.“ Der unbekannte Verfasser von diesem Aphorismus trifft eine Tugend wie einen Nagel auf den Kopf: Schnell sind wir dabei, nach Verzeihung oder der Bitte um Entschuldigung zu rufen, wenn uns selbst oder Dritten (scheinbar) Unrecht zugefügt wurde. Nur: Sind wir selbst in der Position desjenigen, von dem „Verzeihen“ eingefordert wird, versagen wir häufig kläglich.
Paulus und die "Überapostel" - ein Schlaglicht auf den 2. Korintherbrief Montag, 25.08.2008
Die Olympiade 2008 in Peking ist Vergangenheit, die kleinen, die großen und die sog. "Superstars", zum Teil mit zweifelhaften Erfolgen, noch in guter Erinnerung. Starke Leistungen, starke Gesten, starke Worte - nicht nur die Welt des Sports hat sie zu bieten. Die, die Eindruck machen können und zum "Star" zu taugen scheinen.
